Allgemein

  • Das Nachrangdarlehen – Kleingedrucktes mit großen Folgen

    Was ist ein Nachrangdarlehen? Ein Nachrangdarlehen ist ein Darlehen mit einer besonderen Bedingung: Der Darlehensgeber verzichtet darauf, im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Darlehensnehmers gleichrangig mit anderen Gläubigern behandelt zu werden. Stattdessen wird er nachrangig bedient, das heißt erst dann, wenn alle anderen, nicht nachrangigen Gläubiger bereits vollständig befriedigt wurden. Der Darlehensgeber steht beim Nachrangdarlehen also

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  • Steinschlag am Mietfahrzeug – wer haftet?

    Bei längeren Autofahrten lassen sich Steinschlagschäden in der Windschutzscheibe faktisch kaum vermeiden. Passiert dies mit einem Mietwagen, versuchen Autovermietungen häufig, die Kosten für die Instandsetzung auf den Mieter abzuwälzen. Dürfen Autovermietungen ihren Kunden Steinschlagschäden in Rechnung stellen? Soweit Autovermietungen ihren Kunden Steinschlagschäden in Rechnung stellen, ist dies regelmäßig nicht zulässig. Eine verschuldensunabhängige Haftung des Mieters

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  • Die Haftung für Hundebisse

    Wird jemand durch einen Hund verletzt, stellt sich schnell die Frage nach der Tierhalterhaftung. Denn ein Hund selbst kann als Tier nicht haften. Nachfolgend finden Sie einige häufige Fragen und Antworten zu dieser Thematik. Wer haftet für die Verletzungen durch einen Hundebiss? Gemäß § 833 BGB gilt zunächst die Tierhalterhaftung, wonach unter den dort genannten

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  • Wann ist ein Darlehen ein Verbraucherdarlehen oder ein gewerbliches Darlehen?

    Die Abgrenzung zwischen gewerblichen Darlehen und Verbraucherdarlehen ist mitunter schwierig. Entscheidend ist die Verbrauchereigenschaft des Darlehensnehmers (§§ 13, 14 BGB) bzw. der (private oder gewerbliche) Verwendungszweck des konkreten Darlehensvertrags. Die Rechtsprechung stellt dabei auf eine Gesamtschau der objektiv erkennbaren Umstände des Geschäfts ab. Derselbe Schuldner kann im Verhältnis zur Bank teils als Verbraucher, teils als

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  • Was dürfen Inkasso­unternehmen?

    Inkassounternehmen werden von vielen Menschen gefürchtet. Das hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass die Befugnisse von Inkassounternehmen zum Teil maßlos überschätzt werden. Im Allgemeinen sind Inkassounternehmen nicht unseriös, sondern haben durchaus ihre Berechtigung. Leider gibt es aber auch „schwarze Schafe“, die mit fragwürdigen Methoden erheblichen psychologischen Druck gegenüber Betroffenen aufbauen. Haben Sie Ärger mit einem

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  • Spam im Postfach – so wehren Sie sich

    Aufmerksamkeit ist in der heutigen Zeit ein knappes Gut. Wer ständig unerwünschte E-Mail-Werbung in seinem Posteingang findet, kann ein (wahrscheinlich genervtes) Lied hiervon singen. Gegen unerwünschte Werbung bestehen jedoch effektive rechtliche Möglichkeiten. Das gilt jedenfalls dann, wenn der Absender in Deutschland sitzt. Werbung per E-Mail ohne Zustimmung – erlaubt oder nicht? Im Bereich der E-Mail-Werbung

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  • Was ist besser – Inkasso oder Rechtsanwalt?

    Wenn es um die Durchsetzung von Forderungen geht, stehen Gläubiger häufig vor der Entscheidung: Sollte ein Inkassounternehmen oder ein Rechtsanwalt beauftragt werden? Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, denn beide Möglichkeiten haben ihre Berechtigung. Welche rechtlichen Grundlagen gelten für Inkasso und Rechtsanwälte? Sowohl Inkassounternehmen als auch Rechtsanwälte sind berechtigt, Forderungen für andere einzuziehen. Die

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  • Verjährung eines offenen Saldos aus einem gekündigten Kreditkartenvertrag

    Das Landgericht Heidelberg hat am 23. September 2025 eine interessante Entscheidung zur Verjährung von Forderungen aus einem gekündigten Kreditkartenvertrag gefällt (LG Heidelberg, Urteil vom 23. September 2025 – 2 O 51/25). In dem streitgegenständlichen Verfahren klagte ein Miterbe eines Kreditkartenkunden auf negative Feststellung, dass keine Ansprüche aus dem ursprünglichen Kreditkartenverhältnis mehr bestehen. Der Kläger berief

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  • Haftung für Schäden bei Rückgabe eines Leasingfahrzeugs

    Bei der Rückgabe eines Leasingfahrzeugs stellt sich regelmäßig die Frage nach der Haftung für Schäden und Abnutzungserscheinungen. Bei Leasingverträgen handelt es sich um Verträge besonderer Art mit mietrechtlichem Schwerpunkt. Der Leasingnehmer ist daher verpflichtet, das Fahrzeug in vertragsgemäßem Zustand zurückzugeben. Die entscheidende Frage ist dabei meist, ob Schäden auf normale Abnutzung oder auf übermäßigen Verschleiß

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  • Die Abrechnung der Terminsvertretung

    Bei auswärtigen Gerichtsterminen wird aufgrund der z.T. weiten Anreise häufig auf Terminsvertreter in der Nähe des Gerichts zurückgegriffen. Hiernach stellt sich dann die Frage, inwieweit die Kosten des Terminsvertreters von der Gegenseite zu erstatten sind. Wann kann eine Terminsvertretung nach RVG abgerechnet werden? Das RVG regelt hinsichtlich der Vergütung nur das Verhältnis zwischen Partei und

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