Musterschreiben zur Abwehr unberechtigter Forderungen gegenüber Anwaltskanzleien

Das nachfolgende Musterschreiben ist für den Fall gedacht, dass Sie Zahlungsaufforderungen von einer Anwaltskanzlei erhalten, obwohl Sie mit dem Mandanten der Kanzlei keinen Vertrag abgeschlossen haben.

Der Widerspruch sollte schriftlich verfasst und so versendet werden, dass der Zugang im Streitfall belegt werden kann (z.B. E-Mail mit Autoresponder, Versand per Einschreiben durch einen befreundeten oder verwandten Zeugen, Telefax mit Sendebericht…).

Das Schreiben kann dann wie folgt lauten:

“Betreff: Ihr Aktenzeichen [Aktenzeichen ergänzen]

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt / sehr geehrte Frau Rechtsanwältin [Name],

ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom [Datum] zum Aktenzeichen [ergänzen].

Die von Ihnen geltend gemachte Forderung wird von mir bestritten. Ich kann mich nicht daran erinnern, mit Ihrer Mandantschaft einen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen zu haben. Die Beweislast für einen entsprechenden Vertragsabschluss liegt insoweit bei Ihrer Mandantschaft.

Ihre Zahlungsaufforderung weise ich daher als unberechtigt zurück. Ich werde keine Zahlungen an Sie leisten.

Ich widerspreche hiermit ausdrücklich der Verwendung meiner E-Mail-Adresse und meiner Telefonnummer zwecks Kontaktaufnahme.

Sollten Sie mich trotzdem weiterhin mit Zahlungsaufforderungen belästigen, behalte ich mir vor, negative Feststellungsklage zu erheben.

Mit freundlichen Grüß…

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