Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts gem. Art. 87 Abs. 3 Satz 1 GG.

Die BaFin hat ihren Sitz in Bonn und Frankfurt am Main. Sie überwacht Banken, Finanzdienstleistungs-, Zahlungs- und E-Geldinstitute, deutsche Zweigniederlassungen ausländischer Kreditinstitute aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, Versicherer, Pensionsfonds sowie Kapitalverwaltungsgesellschaften und inländische Fonds.

Die BaFin trägt mit ihrer Solvenzaufsicht dazu bei, Gefahren für die Vermögenswerte der Institute zu bekämpfen. Zudem gewährleistet ihre Marktaufsicht faire und transparente Verhältnisse an den Märkten und schützt Verbraucher durch die Überwachung von Produkten und Finanzdienstleistungen.

Die BaFin hat die Aufgabe, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Finanzsystem zu verhindern. Sie stellt sicher, dass die von ihr beaufsichtigten Unternehmen die erforderlichen Vorgaben zur Prävention einhalten. In Deutschland sind Bank-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsgeschäfte ohne staatliche Erlaubnis untersagt, was die BaFin überwacht und durch umfassende Ermittlungs- und Eingriffsbefugnisse durchsetzt.

Die BaFin ist am 1. Mai 2002 aus einer Verschmelzung des Bundesaufsichtsamts für das Kreditwesen (BAKred) mit den damaligen Bundesaufsichtsämtern für den Wertpapierhandel (BAWe) und das Versicherungswesen (BAV) hervorgegangen.