Anwaltsrechnung zu hoch?

Es kommt immer wieder vor, dass sich Mandanten nach der Beauftragung eines Rechtsanwalts fragen, ob die Anwaltsrechnung zu hoch ist.

Das liegt daran, dass die Abrechnung nach den gesetzlichen Vorschriften (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) für juristische Laien nur sehr schwer nachzuvollziehen ist. Wer keine rechtliche Vorbildung hat, kann mit den verschiedenen Gebührentatbeständen, Gebührensätzen und Gegenstandswerten regelmäßig nichts anfangen. Auch bei einer Zeithonorarabrechnung ist für Laien häufig nicht nachvollziehbar, ob der abgerechnete Zeitaufwand realistisch bzw. gerechtfertigt ist.

Wir möchten keinesfalls behaupten, dass fehlerhafte Anwaltsrechnungen häufig auftreten. Aber wie in jedem anderen Beruf unterlaufen Anwälten (oder den Angestellten) mitunter Fehler bei der Abrechnung. So können zum Beispiel

  • falsche Gebührentatbestände,
  • ein zu hoher Gebührensatz oder
  • ein zu hoher Gegenstandswert (“Streitwert”)

angesetzt worden sein. Manchmal stellt sich auch die Frage, ob eine Vergütungsvereinbarung, die von den gesetzlichen Gebühren abweicht, wirksam ist. Ist eine Vergütungsvereinbarung nämlich unwirksam, kann regelmäßig nicht mehr als die gesetzliche Vergütung verlangt werden.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Anwaltsrechnung zu hoch ist, können Sie sich gerne an uns wenden.

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